Ein Reifen für alle Fälle

Jeder Autofahrer weiß, dass sich Reifen in ihrer Profiltiefe unterscheiden und entsprechend der Jahreszeit unterschiedliche Zwecke erfüllen. Während Sommerreifen aus wärmeresistenten Gummimischungen bestehen, die auch hohen Temperaturen gewachsen sind, werden Winterreifen aus kälteresistenten Gummimischungen hergestellt, um niedrigen Temperaturen standzuhalten.

Viele Fahrzeughalter wissen jedoch nicht genau, wie lange Autoreifen haltbar sind. Je nach Reifentyp und Fahrweise fällt die genaue Lebensdauer unterschiedlich aus. Im Folgenden werden die einzelnen Faktoren noch einmal detaillierter aufgeführt. Darüber hinaus verraten wir Ihnen sinnvolle Tipps, wie Ihre Reifen länger halten. Dadurch sparen sie wertvolle Zeit und Kosten.

Die Abnutzung der Reifen

Grundsätzlich haben Sommerreifen immer einen höheren Verschleiß als Winterreifen, weil ihre wärmeresistente Gummimischung härter ist und somit schneller abgenutzt wird. Natürlich spielt auch der persönliche Fahrstil eine große Rolle bei der Abnutzung der Reifen – generell gilt: je sportlicher der Fahrstil, desto größer die Abnutzung. Aber auch das Gewicht des Fahrzeuges, die Verteilung der Last, die Motorenleistung und die Spur des Rades haben einen großen Einfluss auf die Haltbarkeit der Bereifung. Weiter entscheiden auch der Fahrbahnbelag und die Temperatur über die Lebensdauer von Autoreifen. Normalerweise sollen die unterschiedlichen Fahrzeugtypen im Durschnitt bis zu 50.000 Kilometer schaffen, allerdings kann der Wert durch die genannten Faktoren auch variieren.

Tipps zur Verlängerung der Haltbarkeit

Nicht nur vor längeren und schnelleren Fahrten sollte der Reifenfülldruck der Autoreifen erhöht werden, damit das Auto sicher fährt und die Lebensdauer der Reifen erhöht wird. Am besten überprüft man den Druck an kalten Reifen oder spätestens nach drei Kilometern, damit die Werte nicht verfälscht werden. Darüber hinaus darf man das Reserverad nicht vergessen, das im Falle einer Panne zum Einsatz kommt und entsprechend sicher und fahrbar sein muss. Weisen die Reifen stattdessen lästige Vibrationen auf, müssen sie ausgewuchtet werden. Durch die Unwucht unterliegt nicht nur das Fahrzeug einem Sicherheitsrisiko, sondern auch der Halter. Weiter wird dadurch der Verschleiß der Autoreifen vorangetrieben.

Der Reifenwechsel

Haben sich die Reifen abgenutzt, müssen sie früher oder später durch neue ersetzt werden. Bei dem Wechsel sollte man jedoch nicht nur die Reifen austauschen, sondern auch die Reifenventile. So kann der Fahrer sicher sein, dass die Gummireifen auch wirklich dicht sind und nicht plötzlich Luft verlieren können. Des Weiteren halten die Reifen auch länger, wenn sie nicht ständig wieder aufgepumpt werden müssen. Je länger die Reifen durchhalten, desto länger wird auch der Geldbeutel vor neuen Kosten verschont. Gerade zu Weihnachten ist das ein großer Vorteil.

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